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Ratgeber · Website & Kosten

Website erstellen lassen: Kosten im Überblick

Baukasten, Freelancer oder Agentur – die Preise für eine neue Website reichen von wenigen Euro im Monat bis in den fünfstelligen Bereich. Dieser Ratgeber zeigt, was welche Variante wirklich kostet und wofür Sie zahlen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Bandbreite: Baukasten ab 10–50 € im Monat, Freelancer ca. 1.500–5.000 €, Agentur ca. 4.000–15.000 € und mehr.
  • Was den Preis bestimmt: Umfang, Individualität, Inhalte und wie viel SEO von Anfang an mitgedacht wird.
  • Nicht vergessen: zu den einmaligen Kosten kommen laufende Ausgaben für Domain, Hosting und Wartung.

„Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?“ – auf diese Frage gibt es keine einzelne Zahl, sondern eine ganze Spanne. Denn der Preis hängt davon ab, wer die Website baut und wie aufwendig sie werden soll. Dieser Ratgeber ordnet die gängigen Wege ein, nennt realistische Richtwerte und erklärt, was im Preis steckt.

Die drei Wege, eine Website erstellen zu lassen

Grundsätzlich haben Sie drei Optionen, wenn eine neue Website her soll. Sie unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch in Aufwand, Qualität und dem Ergebnis, das am Ende dabei herauskommt.

Baukasten (DIY)
10–50 €/Monat

Sie bauen selbst mit Anbietern wie Wix, Jimdo oder WordPress.com – günstig, aber Ihre Zeit und Ihr Know-how sind gefragt.

Freelancer
1.500–5.000 €

Ein einzelner Profi setzt Ihre Website um. Guter Mittelweg aus Preis und Individualität, oft mit klarem Fokusbereich.

Agentur
ab 4.000 €

Ein Team aus Konzept, Design, Technik und SEO – typischerweise 4.000 bis 15.000 € und mehr, je nach Umfang.

Richtwert-Hinweis
≈ Orientierung

Alle Zahlen sind grobe Richtwerte und ersetzen kein individuelles Angebot. Der reale Preis hängt immer vom Projekt ab.

Baukasten: günstig, aber Handarbeit

Website-Baukästen sind der preiswerteste Einstieg. Für 10 bis 50 € im Monat erhalten Sie Vorlagen, Hosting und Domain in einem Paket. Der Haken: Sie bauen alles selbst. Das kostet Zeit, und das Ergebnis wirkt oft wie von der Stange. Für ein kleines Projekt oder einen ersten Test kann das genügen – wer geschäftlich überzeugen und bei Google ranken will, stößt hier schnell an Grenzen.

Freelancer: individuell zum fairen Preis

Ein freiberuflicher Webdesigner oder Entwickler setzt Ihre Website individuell um – meist für 1.500 bis 5.000 €. Sie bekommen ein persönliches Gegenüber und ein Ergebnis, das zu Ihnen passt. Wichtig ist, vorab zu klären, welche Leistungen enthalten sind: Nicht jeder Freelancer deckt Design, Technik, Texte und SEO gleichermaßen ab.

Agentur: alles aus einer Hand

Eine Agentur bündelt Konzept, Design, Technik, Inhalte und SEO in einem Team. Das schlägt sich im Preis nieder – typischerweise 4.000 bis 15.000 € und für umfangreiche Projekte auch deutlich mehr. Dafür erhalten Sie eine durchdachte, verkaufsstarke Website und einen Ansprechpartner, der das Projekt von Anfang bis Ende steuert. Einen tieferen Überblick über alle Preisfaktoren liefert unser Ratgeber Was kostet eine Website?.

Was ist im Preis enthalten?

Ein seriöses Angebot umfasst weit mehr als nur ein hübsches Layout. Diese Leistungen stecken bei einer professionell erstellten Website üblicherweise im Preis:

Konzept & Strategie

Ziele, Zielgruppe und Struktur werden geplant, bevor eine einzige Seite gebaut wird.

Design & Umsetzung

Ein markenkonformes Layout wird technisch sauber, schnell und mobiltauglich gebaut.

Content

Aufbereitung oder Erstellung von Texten und Bildern – oft ein separater Posten.

SEO-Basis

Saubere Technik, sinnvolle Struktur und Meta-Daten, damit Google die Seite gut versteht.

Was kostet extra?

Nicht alles ist automatisch im Grundpreis enthalten. Diese Posten werden häufig zusätzlich berechnet – klären Sie sie am besten vorab im Angebot:

  • Texterstellung: Professionelle, suchmaschinenoptimierte Texte kosten extra, wenn Sie sie nicht selbst liefern.
  • Fotografie & Bildmaterial: Eigene Fotos oder lizenzierte Stockbilder sind ein separater Posten.
  • Sonderfunktionen: Buchungssysteme, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereiche oder ein Onlineshop erhöhen den Aufwand deutlich.
  • Logo & Branding: Wenn ein Corporate Design erst entwickelt werden muss, kommt das obendrauf.
  • Laufende Betreuung: Wartung, Updates und SEO nach dem Launch laufen meist über ein separates Paket.

Was kostet eine Website laufend?

Ein häufig unterschätzter Punkt: Mit dem einmaligen Erstellungspreis ist es nicht getan. Eine Website muss betrieben, gepflegt und aktuell gehalten werden. Diese laufenden Kosten sollten Sie einplanen – die Zahlen sind Richtwerte:

Domain

Ihre Internetadresse kostet meist rund 10–20 € im Jahr, je nach Endung.

Hosting

Der Speicherplatz für Ihre Seite – grob 5–50 € im Monat, je nach Anforderung.

Wartung

Updates, Backups und Sicherheit – oft als Paket ab ca. 30–150 € im Monat.

SEO & Marketing

Laufende Optimierung, damit die Seite langfristig gefunden wird – individuell kalkuliert.

Wer diese Posten von Anfang an einplant, erlebt später keine bösen Überraschungen. Gerade Hosting und Wartung sind kein Luxus, sondern sorgen dafür, dass Ihre Website sicher, schnell und dauerhaft erreichbar bleibt.

Wovon hängt der Preis ab?

Warum kostet die eine Website 2.000 € und die andere 20.000 €? Der Unterschied liegt in mehreren Faktoren, die den Aufwand nach oben oder unten treiben. Wer die Zusammenhänge kennt, versteht jedes Angebot besser:

  • Seitenumfang: Eine kompakte Visitenkarten-Seite ist deutlich günstiger als ein Portal mit vielen Unterseiten.
  • Individualität: Ein maßgeschneidertes Design kostet mehr als eine angepasste Standardvorlage.
  • Funktionen: Shop, Buchungssystem oder Mehrsprachigkeit erhöhen den technischen Aufwand erheblich.
  • Inhalte: Liefern Sie Texte und Bilder selbst, sparen Sie – wird beides erstellt, steigt der Preis.
  • SEO-Tiefe: Eine Website, die von Grund auf für Google optimiert wird, verlangt mehr Konzeptarbeit.
  • Anbieter: Baukasten, Freelancer und Agentur bewegen sich in völlig unterschiedlichen Preisregionen.

Sehen Sie den Preis dabei nicht isoliert. Eine gute Website ist kein Kostenpunkt, sondern eine Investition, die über Jahre Anfragen und Umsatz bringt. Was eine professionelle Website ausmacht, entscheidet oft mehr über den Erfolg als der reine Preis.

Baukasten, Freelancer oder Agentur – was passt zu mir?

Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Welche Option sinnvoll ist, hängt von Budget, Anspruch und Ziel ab. Diese Gegenüberstellung hilft bei der Einordnung:

DIY / Baukasten

Ideal für ganz kleine Budgets, Testprojekte oder Hobbyseiten. Wenig Kosten, aber viel Eigenarbeit und begrenzte Möglichkeiten bei Design und SEO.

Freelancer / Agentur

Die richtige Wahl, wenn die Website geschäftlich überzeugen und bei Google gefunden werden soll. Höhere Investition, aber ein professionelles, tragfähiges Ergebnis.

Woran erkenne ich einen seriösen Anbieter?

Gerade weil die Preise so weit auseinandergehen, lohnt ein genauer Blick auf den Anbieter. Ein faires, professionelles Gegenüber erkennen Sie an mehreren Anzeichen – unabhängig davon, ob es ein Freelancer oder eine Agentur ist.

Merkmale eines seriösen Anbieters

Wer diese Punkte erfüllt, arbeitet transparent – und Sie wissen genau, wofür Sie bezahlen.

  • Transparentes Angebot: Die Leistungen sind klar aufgeschlüsselt, Sie sehen, was enthalten ist und was extra kostet.
  • Fragen vor dem Preis: Ein guter Anbieter versteht erst Ihr Vorhaben, bevor er eine Zahl nennt – keine Pauschalpreise ins Blaue.
  • Referenzen & Portfolio: Bisherige Projekte lassen sich ansehen und zeigen die Qualität der Arbeit.
  • SEO wird mitgedacht: Suchmaschinenoptimierung ist von Anfang an Thema, nicht ein nachträglicher Zusatz.
  • Klare Zuständigkeiten: Sie wissen, wem die Domain gehört, wer das Hosting stellt und wer nach dem Launch ansprechbar ist.
  • Keine Knebelverträge: Sie behalten Zugriff auf Ihre Website und Daten und sind nicht dauerhaft abhängig.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Neben dem Preis ist die Dauer die zweithäufigste Frage. Auch hier gilt: Es kommt auf den Umfang an. Ein kompaktes Projekt ist oft in wenigen Wochen fertig, umfangreiche Websites brauchen mehrere Monate. Entscheidend ist meist nicht die Umsetzung selbst, sondern wie schnell Freigaben, Inhalte und Feedback von Ihrer Seite kommen. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?.

Checkliste vor der Anfrage

Bevor Sie Angebote einholen, lohnt es sich, das eigene Vorhaben zu sortieren. Wer diese Punkte klärt, bekommt präzisere Angebote und vergleichbare Preise:

Das sollten Sie vorab klären
Ziel der Website: Anfragen gewinnen, verkaufen, informieren oder repräsentieren?
Ungefährer Umfang: Wie viele Seiten und welche Bereiche braucht die Website?
Sonderfunktionen: Onlineshop, Buchung, Mehrsprachigkeit oder Mitgliederbereich nötig?
Inhalte: Liefern Sie Texte und Bilder selbst oder soll der Anbieter sie erstellen?
Budget-Rahmen: Welche einmalige Investition und welche laufenden Kosten sind möglich?
Zeitrahmen: Bis wann soll die Website online sein?
SEO & Sichtbarkeit: Soll die Website aktiv bei Google gefunden werden?
Betreuung: Wer kümmert sich nach dem Launch um Wartung und Updates?

Mit dieser Vorarbeit vermeiden Sie unklare Angebote und können Preise wirklich vergleichen – statt Äpfel mit Birnen zu messen.

Fazit

Eine Website erstellen zu lassen kostet je nach Weg zwischen wenigen Euro im Monat und einem fünfstelligen Betrag. Der Baukasten ist günstig, aber Handarbeit; ein Freelancer bietet Individualität zum fairen Preis; eine Agentur liefert alles aus einer Hand. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Investition und Ergebnis. Wer Ziele, Umfang und laufende Kosten von Anfang an klar hat, trifft die richtige Wahl – und bekommt eine Website, die sich langfristig auszahlt.

Websites, die gefunden werden

Wir bauen Websites, die bei Google, ChatGPT & Co. gefunden werden – und aus Besuchern Anfragen machen. Transparent kalkuliert, von Konzept über Design und Technik bis zur SEO-Basis, alles aus einer Hand.

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  by Alexandra Buckard |  Juli 7, 2026 |   Kosten & Planung |